FÜR EINE WELT IM GLEICHGEWICHT

Der Mensch ist Teil der Natur. Viel zu lange haben wir versucht, sie zu unterwerfen. Inzwischen ist klar, dass wir zu stark in die komplexen Abläufe eingegriffen haben. So stark, dass unsere Existenz und die vieler anderer Lebewesen auf dem Spiel steht.

Der Equilibrismus will Natur und Zivilisation in Einklang bringen. Er vereint verfügbare Alternativen, um einem Gleichgewicht (Equilibrium) näher zu kommen – und beschreibt, wie eine solche Welt aussehen könnte.

Das Ziel des Equilibrismus ist ein vollständiger Paradigmenwechsel in Bezug auf ökologische und gesellschaftliche Fragen. Dazu beschäftigt sich das Konzept übergreifend mit den wichtigsten Herausforderungen der Menschheit:

  1. Ökologische Alternativen sowie Effizienz und neue Strukturen in allen Lebensbereichen
  2. Natürliche Kreislaufwirtschaft
  3. Nachhaltige Geld- und Bodenordnung
  4. Weltbürgertum

Die ausführlichen Grundlagen haben der Vereinsgründer Eric Bihl und Volker Freystedt 2005 gemeinsam in einem Sachbuch beschrieben: » „Equilibrismus – Neue Konzepte statt Reformen für eine Welt im Gleichgewicht“. Das Werk gibt ausführliche Einblicke in Hintergründe und Möglichkeiten und ist als Konstruktionshilfe für ein Modellprojekt gedacht.

Was aber heißt Equilibrismus eigentlich?

Der Begriff „Equilibrismus“ kommt vom lateinischen „aequilibrium“ (Gleichgewicht) und setzt sich aus „aequus“ (gleich) und „libra“ (Waage) zusammen. Die Seiltänzer im Zirkus heißen Equilibristen. Und ihnen  wollen wir es gleichtun, indem wir nie die Balance verlieren in stürmischen Zeiten.