GO! Die Ökodiktatur als Hörbuch (M4B)

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Beschreibung

Noch bevor der „Begründer des Ökothrillers“ (taz) das Equilibrismus-Konzept kennen lernte, hatte er sich bereits viele Jahre als Journalist und Autor mit Umweltthemen auseinander gesetzt. „GO! Die Ökodiktatur“ ist eines der Ergebnisse dieser Tätigkeit.

„Wir schreiben das Jahr 2040. Die Umweltbedingungen auf der Erde haben sich dramatisch verschlechtert. In den ehemaligen westlichen Industrieländern regieren radikale Öko-Räte. Es besteht Reise- und Bauverbot. Privatmedien gibt es nicht mehr, als Informationsquelle dient das Staatsarchiv. Vegetarische Grundnahrungsmittel, Einheitskleidung und Wohnraum stellt der Staat. Geld ist abgeschafft. Jeder Bürger zwischen 18 und 55 ist verpflichtet, seine Arbeitskraft in den ökologischen Neuaufbau zu investieren. Eine verhaltensmanipulierte Armee sorgt für die Einhaltung der zwölf Grundgesetze. In von der Außenwelt abgeschotteten Stadtlagern werden Gesetzesbrecher und Seuchenkranke konzentriert. Gleichzeitig stellt der Staat seinen Bürgern frei, in Meditationskommunen zu leben, wo unter Anleitung spiritueller Lehrer der Versuch unternommen wird, den Menschen mit der Natur zu versöhnen.“

Mit seiner düsteren Vision wollte Dirk C. Fleck das Bewusstsein für eine rechtzeitige ökologische Wende schärfen. Kritiker warfen ihm jedoch vor, er würde insgeheim mit dem Modell der Diktatur sympathisieren. Enttäuscht derart missverstanden zu werden, zog er sich aus der aktiven ökologischen Debatte zurück. Durch einen Fernsehbeitrag wurde Eric Bihl auf Fleck aufmerksam, der sich schließlich von der positiven Vision des Equilibrismus begeistern ließ. 2008 erschien daraufhin Flecks erster Equilibrismus-Roman  „Das Tahiti-Projekt“.

Das Buch

Im Jahr 1993 ist Flecks Ökothriller „GO! Die Ökodiktatur“ erstmals als Buch erschienen und gewann 1994 den Deutschen Science Fiction-Preis. 2006 entstand eine überarbeitete Neuauflage mit ausführlichem Anhang (Briefwechsel mit Rudolf Bahro etc.), die nicht nur bei Greenpeace für Aufmerksamkeit sorgte: „Ein beklemmendes Buch. Mehr Prognose als Fiktion. Es braucht immer weniger Fantasie, um sich vorzustellen, dass sie wahr werden könnte.“ Seit Januar 2014 ist das Buch in einer Neuauflage auch wieder in gedruckter Form erhältlich.