AktionVon der Idee zur Realität

Realitaet article

Bei Konzept und Fiktion soll es nicht bleiben, sondern der Schritt in die Realität gelingen. Am besten geeignet sind Ansätze, die die zahlreichen sozio-ökologischen Alternativen erlebbar und im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar machen. Das können Modellprojekte sein, die direkt durch den Equilibrismus e. V. initiiert werden, Dritte zu einem solchen inspirieren oder indem einzelne Ansätze Einzug in bereits bestehende Projekte finden. Mit einem ökologischen Schaufenster könnte der Beweis angetreten werden, dass unsere moderne Gesellschaft im Einklang mit der Natur existieren kann, ohne auf Komfort verzichten zu müssen – wie skizziert in „Das Tahiti-Projekt“.

Momentan prüfen die Equilibristen rund um Eric Bihl und Volker Freystedt die zur Auswahl stehenden Regionen für ein eigenes Modellprojekt. Die besten Voraussetzungen bringen unabhängige Inseln mit, die einen überschaubaren Wirtschaftsraum sowie politische und soziale Stabilität aufweisen, aber auch ökologische und ökonomische Probleme meistern müssen. Private Inseln oder extraterritoriale Gebiete sind Alternativen, die ebenfalls ins Auge gefasst werden.

Zusammen mit Experten der einzelnen sozio-ökologischen Alternativen und Studenten verschiedener Universitäten wird der Standort zunächst von möglichen Altlasten befreit, die je nach Beschaffenheit ökologisch verträglich entsorgt werden. Danach steht dem eigentlichen Modellprojekt nichts mehr im Wege:

Die fünf Lebensgrundlagen unserer modernen Gesellschaft…

  • Energie,
  • Mobilität,
  • Behausung,
  • Kleidung und
  • Nahrung

… werden im Einklang mit der Natur und in regional-wirtschaftlichen Kreisläufen geschaffen. Dabei kann aus einer Vielzahl ökologischer Alternativen gewählt werden, die jeweils passend für die ausgewählte Region des Modellprojekts sind. Sobald die Grundbedürfnisse befriedigt sind, können politische und gesellschaftliche Reformen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Spiritualität, Geld- und Bodenordnung folgen.